Monatsarchiv für März 2008

Mrz 31 2008

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Dave

Klimaschutzabkommen in Bangkok

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Seit heute sind neue Verhandlungen zum Klimaschutzabkommen in Bangkok. Das Ziel ist bis 2009 einen neuen Vertrag für das Kyodo-Protokoll zu schließen. Wie immer gibt es keine Einigung zwischen den westlichen Industriestaaten. Die USA will nur mitziehen, wenn China seine CO2-Emissionen senkt. Einzelnen thailändische Parteien treffen sich in Bangkok, um ein neues Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre auszuarbeiten.  Die Gespräche finden vom 31. März bis 4. April im United Nations Conference Centre (UNCC) of the Economic and Social Commission for Asia and the Pacific (ESCAP) statt.

Weitere Informationen zum Klimaschutzabkommen: http://unfccc.int

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Mrz 29 2008

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Thaitoday

Busfahren in Thailand

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Busfahren in ThailandDer Bus ist das preiswerteste Verkehrsmittel, um durch Thailand zu reisen. Jeder Ort hat einen eigenen Busterminal, wo täglich Busse halten. Dreh und Angelpunkt ist Bangkok. Dort befinden sich drei große Busterminals. Von dort gehen Busse in die Provinzen im Norden, Süden und Osten Thailands. In den meisten Bussen werden zu Beginn der Fahrt Getränke serviert. Bei den Nachfahrten sind zusätzlich kleine Mahlzeiten im Preis inbegriffen. Die langen Nachtfahrten sollte man bereits einen Tag im voraus buchen. In Bangkok kann man dies am entsprechenden Busterminal selbst erledigen oder über eines der zahlreichen Reisebüros, die aber etwas teurer sind.  

Meine erste Busfahrt war im Januar 2004. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Damals ging es von Bangkok nach Khao Lak. Ja, genau nach Khao Lak, wo im Dezember 2004 der Tsunamie alles verwüstete. Wir saßen 12 Stunden im klimatisierten Überland-Bus mit nur zwei Stopps. Durch die Sitzreihen für jeweils drei Personen, hatten wir nicht gerade überwältigende Beinfreiheit. Der einstige Komfort war das Zurückklappen der Sitze. Nun gut, dachte ich mir – das wird schon irgendwie gehen. Da der Bus über Nacht fuhr (12 Stunden), wollte ich sowieso schlafen. Damit würde die Zeit etwas schneller vergehen. Was ich nicht wusste war, dass die Aircondition nachts zur echten Plage wurde. Die Thais mögen es, wenn es schön kalt ist. In den allermeisten Fällen gibt es zwar Decken gegen den „Frost“, allerdings sollte man trotzdem die Mitnahme eines Pullovers erwägen. Dazu kam, dass ich bei jeder Kurve dachte, wir fahren auf zwei Rädern. Wer die Straßen in Thailand kennt, weiß wovon ich rede. Der akute Schlafmangel der Busfahrer sorgte bei mir für zusätzliche Sorge. Unter dem Strich machte ich kein Auge zu.

Busse in Thailand
Weitere Verkehrsmittel in Thailand

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Mrz 22 2008

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Mein Antrag auf ein Non-Immigrantvisum bei der Thai-Botschaft in Berlin

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Thailändische Botschaft Berlin

Zur Erklärung: Wer sich länger als 30 Tage in Thailand aufhalten möchte, braucht ein Visum für die Aufenthaltsdauer. Bis 30 Tage braucht man kein Visum, vorausgesetzt man hat ein bestätigtes Weiter- bzw. Rückflugticket.

Mit einem Non-Immigrantvisum darf man maximal 90 Tage je Einreise in Thailand bleiben. Dort kann man das Visum in einem Immigration Office für ein Jahr verlängern. Wer mit einem thailändischen Staatsbürger verheiratet ist, fällt in die Visa-Kategorie „O“.

Da unser Abreisetermin immer näher rückt, fuhr ich am Dienstag mit meiner Frau zur Thailändischen Botschaft in Berlin. Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten (wir wohnen in Berlin). Obwohl die Botschaft brechend voll war, fand sich gleich ein freier Schalter mit einer freundlichen Dame dahinter. Nach der thailändischen Begrüßung, gab ich Ihr das ausgefüllte Formular, welches ich mir bereits zu Hause von der Internetseite geladen hatte, sowie die Heiratsurkunde (+ 1 Kopie), 1 Passfoto und meinen Reisepass (mit Mindestgültigkeit von 6 Monate). Danach ging alles sehr schnell. Die Dame griff zum Telefon und jemand an der anderen Leitung überprüfte die Daten im Reisepass. Anschließend zahlte ich eine Visagebühr in Höhe von 50 Euro. (Bei Mehrfacheinreisen beträgt die Gebühr 120 Euro. Die Visumgültigkeit wäre dann maximal ein Jahr ab Ausstellungstag.) Am Mittwoch (nach 1 Woche) ist das Visum ausgestellt und ich kann meinen Reisepass wieder abholen. Das Visum hat dann drei Monate Gültigkeit. In dieser Zeit muss ich auch nach Thailand einreisen.

Thailändische Botschaft in Berlin
Lepsiusstrasse 64/66
12163 Berlin
Tel. (+49 30) 79 48 10
Fax. (+49 30) 79 48 15 11
E-Mail. general@thaiembassy.de
www.thaiembassy.de

Formular für den Visumantrag

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Mrz 20 2008

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Reisebricht Bangkok, Thailand

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Nach einer Woche herrlichem entspannendem Urlaub am Wasser ging es mit dem Slowboot auf das Festland, nach Ban Peh. Hierbei mussten wir unsere großen Koffer teilweise über zwei andere Boote hieven, um an Land zu gelangen. Keine leichte Sachen, es gibt keine Stege oder andere Hilfen außer hilfreiche Hände. Von Ban Peh aus ging es mit dem klimatisierten Big Bus zum Preis von 163 Bahrt für zwei Personen nach Bangkok. Die Fahrt ist nicht langweilig und wen der Kulturschock nicht allzu sehr trifft, der ist sehr interessiert an dem alltäglichen Leben in und auf den Straßen. Nach 3 und einer halbe Stunde erreichten wir Bangkok, wo sich der Bus durch etliche Staus kämpfen musste. Einen Busbahnhof konnten wir aus unserer Sicht bei der Ankunft nicht ausmachen. Der Bus hielt einfach in einer Sackgasse. Aber zum Glück standen Taxen dort. Wir wurden auch von anderen Pkw-Fahrern angesprochen, aber das war uns zu unsicher. So nahmen wir unser Taxi, welches uns für vorher ausgehandelte 400 Bahrt (2 Personen) zu unserem Hotel Twin Tower brachte. Der Verkehr war einfach furchtbar; wie schön fährt es sich doch in Berlin.

Hotel Twin Towers

Bangkok Skyline

Das Hotel ist wunderschön und eine super Preisklasse. Das Einschecken ging reibungslos, wobei wir auch hier Vorauskasse leisten mussten. Der Zimmerpreis mit 1.800 Baht pro Nacht  war auch für unsere Verhältnisse moderat. Unser Zimmer lag im 11. Stock und war einfach wunderschön, geschmackvoll und gemütlich. Die zwei Einzelbetten so breit wie je ein Doppelbett. Die Aussicht auf Bangkok war von hier oben auch beeindruckend.

Wir ruhten ein wenig im klimatisierten Zimmer aus und gingen dann abends zur Skybahn, die in 10 Minuten Fußweg vom Hotel zu erreichen war, um zum Siam-Einkaufscenter zu fahren. Ich glaube, dass in der ganzen Zeit, die wir Urlaub in Thailand gemacht haben, mein Mann und ich die einzigsten Touristen waren, die auch mal ein paar Wege zu Fuß gegangen sind. Überall stehen ja Sammeltaxen und in Bangkok die Tuk Tuk bereit, um jemanden auch nur einen Meter weit zu fahren, damit er sich auf dem staubigen und dreckigen Pflaster Bangkoks nicht die Füße schmutzig machen musste. Aber dadurch entdeckt man weniger. So wie wir zum Beispiel auf unserem ersten Weg, der uns an einem riesigen Fitnesscenter vorbeiführte, die 30-40 Frauen, die neben der befahrenen Hauptstraße nach Musik und den Vorführungen einer Trainerin auf einer Bühne ihre Übungen machten. Das ist wahre Fitness!

Strassen in Bangkok

Die Einkaufscenter von Bangkok sind riesig, sehr gut und großzügig organisiert und umwerfend schön. Im Parterre gibt es einen riesigen Gourmet-Tempel mit allen lukullischen Leckerbissen, sowohl zum Mitnehmen als auch in sehr guten Restaurants zu verspeisen. Es gibt auch einen sehr großen Supermarkt dort mit einem großen vielfältigen Angebot an Obst.  Wir haben uns ein japanisches Restaurant ausgesucht. Danach ging es in die oberen Etagen zum Einkaufen. In dem Center gab es nur wenige einheimische Ware, mehr internationale Markenwaren von Kleidung über Schmuck, Uhren bis hin zu Schuhen. Die thailändischen Mädchen und Frauen waren überaus geschmackvoll und teuer gekleidet, von Kopf bis Fuß. Und bei den schlanken Figuren sahen einfach alle Kleider, Kostüme und Röcke sehr gut aus.

Schneider Anan Tailor

Der nächste Tag gehörte unserer Suche nach einem Schneider, damit mein Mann sich seine Hosen, Jacken und Hemden schneidern lassen konnte. Wir hatten Glück. Im Hotel gab es einen indischen Schneider, Mr. Anan (Anan Tailor), der sehr gute Stoffe zu guten Preisen anbot. Wir erklärten unsere Wünsche, suchten die Stoffe aus und hörten von ihm nur „no problem“. Und so war es auch. Am nächsten Tag waren die ersten Stücke bereits so gut wie fertig und bis zum Abreisetag wurde noch ein- bis zweimal probiert und geändert und so waren tatsächlich alle 5 Hosen, 2 Westen, ein Jacket und zwei Hemden fertig. Hinzu kamen noch 5 einfache Damenröcke und 1 Damenhose. Alles in Topqualität, sehr gut geschneidert und verarbeitet. Wie gesagt „no problem“ und alles in einer netten Atmosphäre.

Buddha Wat Timitri

Und da alles gut lief konnten wir unser Sightseeing-Progamm noch am selben Tag starten. Zuerst gingen wir vom Hotel zu Fuß zum Wat Trimiti, um den einzigen Massivgold-Buddha zu bewundern. Im Wat waren auch eine Menge Gläubige, die mit ihren Räucherstäbchen und den geschlossenen Lotusblumen in den Händen zu Buddha beteten. Dieses Wat war wie viele andere sehr klein. Ich hatte mir diese Gebetsanlagen viel größer vorgestellt. Nur das Wat Po und das Wat Ratchanaddaram sind größere Tempelanlagen, in denen auch die Bonzen wohnen und leben. Den Grand Palace konnten wir leider nicht besichtigen, da zu der Zeit noch Staatstrauer angesagt war, wegen des Ablebens der Schwester der Königin.

Nach dem Besuch von Wat Trimitri gingen wir durch China Town zu einem großen chinesischen Tor. Dort sprach uns ein Thailänder an, welcher fragte ob er uns helfen könnte. Dann machte er uns ein paar Vorschläge für die Besichtigung, so das Wat Ratchanaddaram und den Mamortempel (Wat Benchamaphit) sowie wegen unserer Schneiderwünsche (ich brauchte noch ein Kleid) einen Markt, wo die Einheimischen selber für Verkaufsläden schneidern. Er hielt auch ein Tuk Tuk an, sagte uns wie man mit den Fahrern verhandeln muss und wann man bezahlt und was zu teuer heißt „peng maak“ und los ging es. Und diese Fahrt klappte sehr gut, obgleich es bei dem Verkehr nicht ungefährlich in diesen offenen Gefährten ist. Hinzu kommt, dass in den Straßen Bangkoks der Gestank nach den Auspuffgasen dermaßen extrem ist, dass mir teilweise schwindelig war und ich mir die ganze Zeit etwas vor die Nase halten musste. Die Straße vor uns war richtig blau von den Gasen. Bis auf den Schneidermarkt, verlief die Fahrt gut. Der Fahrer hielt nämlich nicht an dem Markt, sondern vor einem Geschäft, wo die Bestellung von einem Verkäufer, der keine Ahnung vom Schneidern hatte angenommen wurde, sehr wohl aber von überhöhten Preisen. Aber da wir es nicht besser wussten, gab ich mein Kleid dort in Auftrag. Keine gute Idee, wie wir später merken sollten.

Zum Abschluss fragte uns der Fahrer, der wirklich mit dieser Tour nicht viel verdient hat, ob wir einverstanden wären, dass er an einem Juwelierladen hält, wo Schmuck gefertigt und verkauft wird. Da wir ihm auch entgegenkommen wollten, sagten wir zu. Es war eine Werkstatt mit riesigem Verkaufsbereich, wunderschön gestaltet, wobei jeder Besucher seine persönliche Führung hatte. Der Schmuck sah nicht schlecht aus und die Preise waren zwar hoch, aber für unsere Verhältnisse bezahlbar. Trotzdem hatten wir nicht vor zu kaufen und haben es auch nicht getan. Jedoch sei anderen Bangkokurlaubern, welche die Stadt auf eigene Faust erkunden wollen, gesagt, dass es nicht so einfach ist, ein Tuk Tuk zu finden, welches einen ausschließlich und zu einem guten Preis zu dem angegebenen Ziel bringt. Um zu dem Schneiderladen zur Anprobe zu fahren, mussten wir oft vier bis fünfmal einen anderen Fahrer ansprechen. Man wird immer angesprochen und bekommt die Fahrten auch sehr billig, aber dann muss man damit rechnen, dass man vor einigen Läden abgesetzt wird, wo die Fahrer Provisionen erhalten und sein eigentliches Ziel erreicht man, wenn man Glück hat, nach einigen Stunden. Abends ging es wieder zum Essen und Schoppen ins Siamcenter, nachdem wir uns zwei Stunden im Hotel ausgeruht hatten, denn die Fahrt durch Bangkok war anstrengend.

Express Boat Bangkok

Der nächste Tag gehörte dem Besuch vom Wat Po und dem Tempel der Dunkelheit. Mit der Skybahn fuhren wir bis zur Endhaltestelle, um von dort mit dem Chao Phraya Express Boat zum Wat Po zu fahren. Der Chao Phraya ist ein ziemlich breiter Fluss, das Wasser richtig kakaobraun. Sehr renomierte Hotels liegen direkt am Wasser, aber auch kleine baufällige, offene Holzhütten, die auf Pfählen ins Wasser gebaut wurden und wo die Einheimischen wohnen. Man sieht die großen spitzen Langboote auf dem Wasser und Ausflugsdschunken. Bis zum Wat Po sind es nur einige Stationen. Auf dem Express Boat waren nur wenige Touristen. Von der Anlegestelle bis zum Wat waren es nur wenige Minuten Fußweg. Die Tempelanlage ist sehr groß, die einzelnen Gebetshäuser, Tempel, Schulen, Mönchs-wohnungen etc. sind nicht sehr hoch, aber wunderschön mit farbigen Mamormosaiken gearbeitet. Kleine grüne Oasen schmücken das Ganze. Zuerst haben wir natürlich den riesigen liegenden Buddha aus Blattgold bewundert, an die 30 bis 40 Meter ist er lang und einfach bezaubernd.

Buddha Wat Po

Nach dem Besuch des Buddhas machten wir uns auf die Suche nach dem Stützpunkt für die traditionelle Thaimassage, die im Wat Po gelehrt wird. Für 360 Baht konnte man sich eine Stunde lang von den Techniken der Thaimassage und den bewährten Händen der Masseure verwöhnen lassen, obgleich die Massage, welche auch eine Druckmassage ist, manchmal recht schmerzhaft sein konnte. Aber zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um Techniken des Relaxing und Streching handelt, die mit Akkupressur an bestimmten Punkten verbunden wird. Man muss leichte Bauwollkleidung anziehen und liegt in einem kleinen Raum zusammen mit fünf anderen Personen, in denen nur das Rauschen des Ventilators und der leise Stimmenwechsel der Masseure zu hören ist.

Gebet mit Mönch

Angenehm gestreckt und entspannt, fuhren wir mit der Fähre in ein paar Minuten über den Fluss und besuchten das Wat Arum (den Tempel der Dunkelheit). Dieser Tempel besteht aus einem sehr hohen und pyramidenartig gebauten Tempel, welcher von kleineren Tempel umrahmt wird. Er heißt deshalb Tempel der Dunkelheit, weil er nicht von innen besucht werden kann. Man kann nicht eintreten, sondern den Tempel nur besteigen. In einer Ecke im Hof saß ein Einheimischer, einzeln und mit der ganzen Familie und kauften sich einen  Eimer, in welchem verschiede Gerätschaften und Esswaren enthalten waren und diesen Eimer stellten sie symbolisch vor den Bonzen, von dem sie sich anscheinend Segen geben ließen, denn der Bonze betete in einem Singsang und die Zuhörer verneigten sich und sprachen auch ein Gebet. Danach gaben sie dem Bonzen noch mehr Geschenke, nahmen den Eimer und stellten ihn wieder für den Nächsten zum Kaufen hin.

Anschließend fuhren wir wieder ins Hotel, wo wir in der Lounge Bier tranken und noch einmal zur Anprobe mussten. Da es Sonntag war und wir den Großen Markt besuchen wollten, der nur am Wochenende geöffnet hat, ging es wieder zur Skybahn und wir fuhren bis zur Endstelle „Mo Chit“, wo der Markt bereits beginnt. Dieser Markt zieht sich über mehrere Straßen hin, mit zahlreichen Querläufern, teilweise überdacht, teilweise offen. Ich glaube, man braucht mindestens zwei oder drei Tage, um alles zu sehen. Hier kaufen eigentlich nur die Einheimischen ein. Man kann  wirklich vom Kamm bis zum Kleid oder Hundebaby alles kaufen. Jedoch ist die Möglichkeit des Handelns bei den Preisen anders als in der Stadt oder in Pattaya. Die Spanne, den Preis herunterzuhandeln ist sehr niedrig – auf keinen Fall kann man ihn bis zu 50 oder 75 v. H. drücken.

Der nächste Tag war unser letzter und wir erledigten alle Schneideranproben, ruhten ein wenig am Hotelpool aus und gingen abends wieder ins Siamcenter zum Essen und Shoppen. Für den nächsten Tag, für die Fahrt zum Flughafen hatten wir uns bereits am Vortag ein Taxi bestellt zum Preis von 600 Bahrt (für 2 Personen). Das Taxi war auch am nächsten Tag zur Stelle und fuhr uns sehr schnell über die Autobahn zum Flughafen. Das Auto war jedoch so klein, dass nur ein Koffer in den Kofferraum passte, der andere quetschte sich mit mir auf den Rücksitz, aber was macht das schon. Mit einem letzten Blick auf Bangkok verabschiedeten wir uns von einem wunderschönen Urlaubsland.

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Mrz 17 2008

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Reisebericht Koh Samet, Thailand

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Schnellboot nach Koh Samet Am nächsten Tag ging es bereits über Rayong nach Ban Peh, dem Fischerdorf, von welchem die Slowboote und Schnellboote zur Insel Koh Samet rübersetzen. Ein Slowboot ist sehr angenehm und kostet weitaus weniger als ein Schnellboot, ist größer und sieht auch malerischer aus.

Nach Ban Peh sind wir vom Hotel aus mit dem eigenen Taxi gefahren , kostete 1.300 Baht (noch gehandelt). Die hoteleigenen Taxi sind schon nicht schlecht, da man sicher ist, dass sie ihre Personen auch dort hinbringen wohin sie wollen. Ein anderes Taxi wäre eventuell preiswerter, aber falls etwas passiert hat man wenig Möglichkeiten, sein Geld zurückzuverlangen. Meistens muss man seine Fahrten im voraus zahlen, lediglich bei den Tuk Tuk in Bangkok ist es üblich, beim Aussteigen zu zahlen.

In unserem Fall setzte uns ein Schnellboot in 15 Minuten zur Insel Koh Samet hinüber. Wir standen an einem sehr kleinen Hafen „Na Dan“ und äugten nach einem Transportmittel zu unserem Hotel, welches nicht weit ab von diesem Hafen sein konnte. Die Insel ist sehr klein,  7 km in der Länge und 5 km an der breitesten Stelle mit vielen kleinen leeren Stränden und mit einem großen Strand Saie Kaew, an welchem auch unser Hotelresort liegt. Der Sand dort ist weiß und sauber, das Wasser klar und angenehm warm. Die Strände trotz mehrerer Hotelanlagen ziemlich leer.

Hafen Koh Samet

Am Hafen stehen dann die Sammeltaxen, das sind offene Pickups, die je nach Entfernung des Hotels ihre Preise berechnen. Da unser Resort nach nur 5 min zu erreichen war, zahlten wir 20 Baht, wieder pro Person und dann allerdings Eintritt in das Naturresort (für Ausländer teuer, 200 Bahrt pro Person). Bei der überall offensichtlichen Umweltverschmutzung und dem rücksichtslosen Umgang mit der Natur war uns allerdings nicht klar, was dort geschützt werden sollte. Vom Hafen führt eine Straße zu diesem Naturreservoir, die in 10 Minuten belaufen ist.

Resort Koh Samet

Gleich neben dem Eingang zum Reservoir lag unsere Hotelanlage. Es gibt eine Rezeption, die mit jungen gut englisch sprechenden Leuten besetzt ist. Die Anlage besteht aus einzelnen Bungalows, meistens mit drei oder sechs Unterkünften, d.h. einem großen Zimmer und einem Bad. Die Zimmer sind praktisch ausgestattet und sehr sauber. Jeden Tag werden alle Handtücher (für den Strand gibt es extra welche) gewechselt, gründlich saubergemacht und gegen Insekten gesprüht. Unser Bungalow lag direkt am Strand, ebenso das Restaurant, wo das Frühstücksbüffet aufgebaut war. Es gab jeden Tag warmes thailändisches Essen, Eier in vielen Variationen, sehr viel und frisches Obst und Salate. Brot und Brötchen konnten aufgebacken werden. Da wir am Anreisetag am frühen Nachmittag eingecheckt haben, sind wir zu Fuß zum Hafen gegangen, wo wir ein einheimisches Restaurant entdeckt haben. Für je 50 Baht bekamen wir ein sehr gutes Essen. Die Einheimischen wohnen meistens in kleinen offenen Holzhäusern entlang der Straße vom Hafen zum Reservoir. Es gibt auch hier Straßenküchen und Geschäfte sowie einen Supermarkt. Überall kann man Motorräder ausleihen und damit auf allerdings sehr staubigen und sandigen Straßen die Insel abfahren.

Schnorchelmöglichkeiten gibt es an einigen Stränden, wo kleinere Riffe den Fischen Futterplätze bieten. Zu diesen Plätzen fahren Schnellboote, die man mieten kann. Hier kann man sich Schnorchel und auch Schwimmweste kostenlos ausleihen, die Boote sind damit ausgestattet. Aber man sollte nicht zu viel an farbenfrohen und exotischen Fischen erwarten. Die Gewässer hier sind nicht das Rote Meer oder die Malediven. Spaß macht es jedoch alle Mal. Diese Fahrten enden meistens an der Fischfarm, wo von Haifischen bis zu Riesenschildkröten alle Sorten Fische gezüchtet werden.

Nicht weit von der Insel liegt auch die richtige Schildkröteninsel Ko Man Nai, welche unter dem Schutz der thailändischen Königin steht. Diese kann man über eine Tagestour mit dem Schnellboot buchen. Es lohnt sich auf alle Fälle, da die Schildkröten in freier Bewegung beobachtet werden können. Langweilen braucht man sich auf der Insel nicht. Es werden auch Ausflüge nach Rayong, Pattaya und sogar bis nach Bangkok mit Minibus angeboten, so dass man einen ganzen Tag fernab vom Strand verbringen kann.

Strand in Koh Samet

Traumstrand Koh Samet

Wir jedoch haben die meiste Zeit gefaulenzt und uns am Strand mittels Massage (die man auf alle Fälle sowohl für den Körper als auch für die Füße und Beine probieren sollte)und Obst, welches die Einheimischen anbieten, verwöhnen lassen. An unserem Strand waren abends auch die Bar B.Q.-Grillrestaurants, wo Fische, Garnelen etc. frisch und mit Kräutern und Reis/Kartoffeln angeboten werden. Ein Restaurant am anderen, den ganzen Strand entlang, mit Live Musik und Feuerakrobaten. Man sitzt entweder auf Stühlen am Tisch oder auch auf Teppichen, die fast bis zum Wasser ausgebreitet werden. Die Gezeiten sind auch hier am Meer zu spüren. Man kann es sich hier stundenlang gemütlich machen und quatschen oder dem Meeresrauschen lauschen.

Buddha

Gegenüber von unserem Resort befindet sich auch der Buddha von Koh Samet in Riesen-Größe und umsorgt von einem Bonzen, der sich auch um die vielen verwahrlosten armen Hunde der Insel kümmert. Unsere Essgewohnheiten haben sich während dieses Urlaubs total geändert. Wir haben ausgiebig zum Frühstück zwischen 9 und 10 Uhr gegessen und dann erst wieder abends ab 18 Uhr.

Ob thailändisch oder Bar. B.Q. –  alles ist sehr geschmackvoll, frisch und bekömmlich. Wasser in geschlossenen Flaschen bekommt man vielerorts sogar kostenlos.

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Mrz 16 2008

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Erlöschen des Aufenthaltstitels bei Ausreise aus Deutschland

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Ausländerbehörde BerlinWenn ein Thailänder/in aus Deutschland nach Thailand ausreist, sollte er/sie die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen kennen. Die Erlaubnis zum Daueraufenthalt in Deutschland kann bei längerer Ausreise erlöschen. Eine erneute Einreise wäre dann nur noch mit Visum möglich. Der Aufenthaltstitel erlischt grundsätzlich dann, wenn Sie nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder einreisen. Sollte die Ausreise länger als 6 Monate sein, kann man bei der Ausländerbehörde einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Das muss aber unbedingt vor Ausreise geschehen. Wenn der Grund der Ausreise im Sinne der Bundesrepublik ist und man eine Niederlassungserlaubnis besitzt, wird in der Regel der Antrag genehmigt.

Jetzt kommt das eigentlich Interessante. Es gibt Ausnahmen. Auf einigen thailändischen Webseiten wurde darüber nicht berichtet. Insofern möchte ich hier darauf hinweisen.

Die Niederlassungserlaubnis (bisherige unbefristete Aufenthaltserlaubnis) erlischt nicht,

  1. wenn man mindestens 15 Jahre in Deutschland lebt und der Lebensunterhalt gesichert ist und
  2. wenn man mit einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet ist und kein besonderer Ausweisungsgrund vorliegt. Die Ehe hat in Thailand sowie in Deutschland fortbestand.

Die Ausländerbehörde stellt eine Bescheinigung als Nachweis des Fortbestehens der Niederlassungserlaubnis bzw. der Erlaubnis zum Daueraufenthalt aus. Diese Bescheinigung, kann für die Wiedereinreise erforderlich sein. Die Gebühr für die Ausstellung dieser Bescheinigung beträgt 10,- €.

Weitere Informationen zum Erlöschen des Aufenthaltstitels hier.

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Mrz 16 2008

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Reisebricht Pattaya, Thailand

Abgelegt unter Reisebericht

Flughafen Bangkok ThailandMit kleinen Schmetterlingen im Bauch starteten wir unsere erste Asienreise, unsere erste Reise nach Thailand. Da wir alles allein mittels Internet und Reisebücher organisiert hatten, waren wir gespannt auf das, was uns dort erwarten würde.

Und es wurde ein absoluter Traumurlaub!!!

Nach einem recht anstrengenden Flug landeten wir gut in Bangkok. Die Passkontrollen sind allerdings nichts für uns schnelllebige Großstädter. Es dauerte recht lang …unsere Koffer drehten mittlerweile die 20. Runde. Endlich konnten wir das Fluggebäude verlassen und atmeten warme, keineswegs schwüle Luft ein. Es war Januar und Winter in Thailand. Für uns waren es 32 Grad noch angenehm warme Temperaturen. Dennoch stiegen wir gern in das klimatisierte Taxi, für welches wir den Preis auf 2000 Bahrt (2 Personen) herunterhandelten. Nach ca. zwei Stunden erreichten wir Pattaya, nach weiteren 45 Minuten fand unser Fahrer das kleine Hotel – Golden Cliff House.

Golden Cliff House Pattaya

Die Anlage ist klein, gebaut im Stil eines englischen Castle mit nettem Restaurant, einem schönen Pool, direkt am Meer und sehr gut ausgestatteten Zimmern. Eine wunderbare Variante zu den riesengroßen Klötzern am Pattaya-Beach und an der Second Road.  

Dorthin ging es des am Abend mit dem Sammeltaxi (150 Bahrt für zwei Personen), um preiswert und sehr gut in den Straßenküchen zu essen (gebackene Bananen, Reis mit Fleich zu je 40 Baht (unter 1 Euro), das aufregende Nachtleben zu genießen und um zu shoppen.
Walking Street Pattaya

Marktplatz Pattaya
Es gibt dort auch für die etwas fülligeren Europäerinnen billige Standware und gute preiswerte Ware in den Geschäften. Auf alle Fälle lohnt es sich hier einzukaufen, Bangkok ist teuer und es gibt nur die schmalen Kleidervarianten auf den Märkten und in den einheimischen Geschäften. Das einheimische Bier schmeckt gut, liegt aber auch um 1 Euro, nur wenn man es im Laden kauft. Das Frühstück ist zwar vegetarisch, jedoch das reichhaltige gute Obst entschädigt für so maches. Die Thailänder essen bereits um diese Zeit warme Speisen, die überall auch zum Frühstück angeboten werden. Auf jeden Fall gibt es gekochte und gebratene Eier und Rühreier, die uns Europäern den Magen füllen.

Den nächsten Tag haben wir bereits genutzt, um Flora und Fauna sowie Traditionen des Landes im Nong Nooch Tropical Botanical Garden und Resort etwas außerhalb von Pattaya kennenzulernen. Wir sind vom Hotel mit dem Taxi dorthin gefahren, haben 40 B. pro Person Eintritt bezahlt, die sich auf jeden Fall gelohnt haben. Es ist eine traumhaft schöne Anlage, weitläufig, dennoch überschaubar, mit verschiedenen botanischen Anlagen, einem Orchideengarten, Elefantenshow und –reiten, einer kleinen Shoppingmeile und einem guten Restaurant. Wir haben Papageien, Schlangen und Schmetterlinge beobachten können, u.a. einen Riesenschmetterling so groß wie eine ausgewachsenen Fledermaus, von dem wir dachten, er sei nur ausgestopft, wie er so reglos hinter Glas ruhte.

Nong Nooch Tropical Garden

Tanzshow Thailand

Die Tanz- u. Kampfshow beginnen gegen 11 Uhr und um 15 Uhr und sind gut besucht. Es geht über eine dreiviertel Stunde und bietet viel für’s Auge und Ohr. Ganz niedlich die tanzenden Elefanten!! Die Thailänder gehen mit den Tigern, Schimpansen, Elefanten um, wie wir mit unseren Haustieren Hund und Katze. Die Vertrautheit ist erstaunlich.

Eine Elefantentrekkingtour haben wir tags darauf gemacht. Wir sind mit dem Sammeltaxi (mit 80 km/h unangeschnallt auf der offenen Ladefläche über die Schnellstraße) zu dem Elefantendorf (Pattaya Elephant Village) gefahren- eine etwas abenteuerliche Tour, da wir nicht wussten, ob wir auch dort ankommen. Mittels einer Leitervorrichtung wird einem das Aufsitzen auf den Elefanten leicht gemacht.  Der Elefantenlehrer auch mitgeritten, was uns beruhigte. Es ging sprichwörtlich über Stock und Stein, wobei der Dickhäuter je nach Lust und Laune hierhin und dorthin auswich, wenn es etwas zu fressen gab. Erstaunlich, dass diese Tiere das staubige trockene Blätterwerk mögen. Und es ging durchs Wasser – was die Dickhäuter bei der Wärme ja lieben. Ansonsten war es sehr schön dort oben , in der Spätnachmittagssonne angenehmer als in der Mittagshitze. Die Tour samt einem anschließenden reichhaltigen Obstteller und Kaffee kostet 900 Bahrt (2 Personen). Unser Elefant hieß übrigens Sumo und der Treiber Bikh. Für 300 Bahrt kann man noch ein schönes und gerahmtes Erinnerungsfoto mitnehmen. Beim Essen machten zwei Thailänder Musik auf Instrumenten, die wir nicht kannten. Ein gelungener Ausflug. Auf der Rückfahrt fuhren wir an der Jomtien Bucht vorbei. Dort ist es ruhiger als auf der belebten Beach Seite, aber dafür hat man hier einen schönen Strand und eine bekannte und sehr lange Strandpromenade. Ein Hotel ist auf dieser Seite sicherlich viel angenehmer.

Elefanten Trip

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Mrz 14 2008

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Thai lernen Part I

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Thai lernenThai lernen

Die thailändische Sprache (oder kurz Thai) gehört zur sinotibetischen Sprachfamilie. Ein großer Teil des Vokabulars stammt aus den indischen Sprachen Sanskrit und Pali. Das Besondere an der Sprache ist die Betonung. Die Thais sprechen zum Beispiel das „r“ wie „l“. Für Fälle, Geschlecht, Singular/Plural und Zeiten fehlen grammatikalische Formen, wie wir es vom Deutschen kennen. Mit ein Bisschen Übung kann man jedoch die Aussprache lernen. Üblicherweise stellen die Konsonanten europäische Zungen nicht vor besondere Probleme, da sie ähnlich wie im Deutschen ausgesprochen werden. Ein Hauptproblem beim Sprechen von Thai ist aber der große Vokalreichtum. Auch wie man die einzelnen Vokale ausspricht. Die Vokallänge spielt dabei eine wichtige Rolle.

Der „normale“ Thailand Urlauber wird wohl kaum Thai lernen. Außer die Wörter, die sich relativ leicht aussprechen lassen und bei falscher Betonung nicht missverstanden werden. Obwohl in den meisten Touristengegenden Englisch gesprochen wird, ist Thailändisch für rund 40.000 Deutsche, die hier leben wichtig. In den Provinzen wird ausschließlich Thailändisch gesprochen. Da bleibt einen nichts anderes übrig, als die Sprache zu lernen. Da ich in Zukunft längere Zeit in Thailand verweilen werde, lerne ich die Sprache seit einigen Monaten mit meiner Frau. Ich stehe noch am Anfang. Für einen Small Talk reicht es jedoch. Bevor man sich gut unterhalten kann, sollte man über einen Wortschatz von ein paar hundert Wörtern verfügen. Natürlich kann man das im Selbststudium von zuhause machen. Dafür stehen zahlreiche Selbstlernprogramme zur Verfügung. Um die Thai Kenntnisse zu verbessern, sollte man die Thai Kultur gut kennen. Man kann auch Musik und Filme auf Thailändisch hören bzw. schauen. Thai wird auch an Universitäten in Deutschland unterrichtet. Zum Beispiel an der Uni Hamburg, Uni Passau und HU Berlin.

Ein sehr empfehlenswertes Lernprogramm ist:

Thai zum Selbststudium

Folgende Sprechführer orientieren sich am typischen Reisealltag und dienen der Vorbereitung auf das Selbststudium:

Thai Wort für Wort

Langenscheidts Sprachführer Thai

PONS Reisewörterbuch Thailändisch

Hier noch eine empfehlenswerte Sprach-Software:

Rosetta Stone Premium 1 – Thailändisch

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Mrz 12 2008

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Rauchverbot in Bars, Kneipen, Discos und Clubs

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Seit 11.2.2008 gilt das Rauchverbot in Bars, Kneipen, Discos und Clubs auch in Thailand.  Ab sofort ist das Rauchen an öffentlichen Plätzen, auch in Büros und Märkten untersagt und wird bei Missachtung mit einem Bußgeld in Höhe von 2.000 Baht (ca. 40 Euro) bestraft. Als Nichtraucher begrüße ich natürlich so ein Gesetz. Aber das die Thailänder das Rauchen auch auf Märkten verbieten, verstehe ich nicht. Letztendlich trifft es zum größten Teil die Ausländer, die in den Bars und Clubs unterwegs sind. Die Thais rauchen nun wirklich nicht viel. Zumindest sehe ich selten einen Thailänder mit einer Zigarette. Raucher haben jedoch die Erlaubnis in gekennzeichneten Bereichen zu rauchen. An zahlreichen Plätzen, wie Bangkok werden Broschüren in mindestens fünf Sprachen verteilt, um die Touristen über die neue Regelung zu informieren. Thailand besitzt nach Schätzungen ca. 40.000 Gaststätten, Bars und Märkte. Die Initiative zum Nichtrauchergesetz kam von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die mehrere Studien über vorzeitige Todesfälle aufgrund von Tabakkonsum veröffentlicht hatte.

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Mrz 09 2008

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Reisepass verloren oder gestohlen – was nun?

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Reisepass in Thailand verlorenZu den ärgerlichsten Dingen, die einem Ausländer in Thailand passieren kann, gehört sicherlich der Verlust des Reisepasses. Die Touristenpolizei empfiehlt das wichtige Dokument, ohne dass man nicht ausreisen darf, gleich im Hotelsafe zu lassen. Die meisten Hotels - ich glaube sogar jedes – haben einen Safe an der Rezeption. Meist ist die Aufbewahrung sogar kostenlos. Man sollte sich nur dann die Papiere aus dem Hotelsafe geben lassen, wenn man zum Beispiel Reiseschecks einlösen will. Nur eines sollte man natürlich nicht vergessen: Bevor Sie man abreist die Dokumente wieder mitnehmen. Schlimmsten falls merkt man es auf dem Flughafen, wenn man den Reisepass nicht mehr bei sich hat.

Wenn man den Reisepass verloren hat, muss man umgehend zu drei Behörden gehen. Ohne Reisepass darf man Thailand nicht verlassen!

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Folgende drei Behörden sollte man gleich aufsuchen:

  •  Passverlustprotokoll bei der Polizei aufnehmen lassen.
  • Mit dem polizeilichen Verlustprotokoll, zwei Passfotos und möglichst einem Ersatz- Identitätsnachweis (z.B. Personalausweis oder notfalls Fotokopien) ein Ersatz Reisedokument bei der Botschaft beantragen.
  • Mit dem neuen Reisedokument und dem Passverlustprotokoll der Polizei bei der Immigration den erforderlichen Einreisestempel/Visumstempel einholen

Die Immigration ist in der Regel Montags bis Freitags von 8.00-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten, insbesondere am Wochenende, wird der Stempel gelegentlich auch vom Büro der Immigration am Flughafen erteilt.

Hinweis: Die deutsche Botschaft stellt grundsätzlich einen „Reiseausweis als Passersatz“ zur Rückkehr nach Deutschland aus. Falls man für Reisen in andere Länder einen neuen Reisepass benötigt, muss die Botschaft zuvor die Ermächtigung von der zuständigen Behörde in Deutschland einholen, Andere Botschaften handeln in der Regel ebenso.

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