Monatsarchiv für April 2008

Apr 20 2008

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Auswandern nach Thailand – die Vorbereitungen

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Koffer nach ThailandWie einige von euch wissen, stecken wir mitten in den Vorbereitungen, um nach Thailand auszuwandern. Diejenigen, die das gleiche vorhaben, denen kann ich nur sagen, überstürzt eure Entscheidung nicht. Ich meine damit, besucht das Land vorher, wenn es geht mehrmals, sprecht dort mit anderen Auswanderern und informiert euch dort gründlich über die Einreisebestimmungen und Geflogenheiten. Meine Entscheidung nach Thailand auszuwandern fiel vor fünf Jahren. In diesen fünf Jahren war ich acht mal in Thailand, um Land und Leute kennen zu lernen.

Wenn es dann soweit ist, macht euch als erstes einen Überblick über alle laufenden Verträge und deren Kündigungsfristen. Unser Mietvertrag hat zum Beispiel eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Bei Versicherungs- und Telefonverträge gibt es ein „Sonderkündigungsrecht“. Dafür benötigt man die Kündigung, die polizeiliche Abmeldung und das Visum für Thailand. Es kann aber sein, dass einige Telefonanbieter Aufhebungsgebühren verlangen. Die Wohnung übernimmt meine Schwester als Nachmieter. Die Möbel lassen wir in Deutschland. Wir haben uns überlegt, keinen Container zu nehmen, Möbel können wir uns auch in Thailand kaufen. Was nicht in die Koffer passt, lassen wir bei meinen Eltern, um es später zu holen.

Thai Airways transportiert nur 20 kg Gepäck pro Economy Class Passagier. Auf manchen Tickets sind sogar 25 kg vermerkt. Bei Sondergepäck, wie Golf- und Tauchgepäck gibt es eine Sonderregelung. Wir haben uns noch zwei Trolleys für das Handgepäck gekauft. Der Vorteil bei Handgepäck ist, dass es nicht gewogen wird. Allerdings darf es nicht größer als 55 x 40 x 20 cm sein. Insgesamt haben wir nun mit dem Hauptgepäck (zwei große Koffer), dem Handgepäck (zwei Trolleys, ein Laptop und eine Videokamera) etwa 70 kg. Bei Übergepäck beträgt der Preis 1,5 % vom höchsten veröffentlichten Oneway-Flugpreis pro kg. Das sind nach Aussage der Thai Airways 41 Euro pro kg. Wir müssen die zwei Koffer noch einmal aufmachen und Sachen rausnehmen, damit wir auf 50 kg kommen. Ich habe mir noch eine externe Festplatte gekauft, um dort die Filme, Musik und Hörbücher zu speichern. Die CDs würden zu viel Platz wegnehmen. Der PC kommt auch mit. Das Gerät ist nicht groß ist, 19 cm hoch, und passt ins Handgepäck. Die zwei Monitore (Flachbildschirm) sind im Hauptgebäck. Jetzt heißt es nur noch abwarten und Daumen drücken.

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Apr 14 2008

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Meine Autofahrt nach Chiang Mai von farang2000

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Autofahrt nach Chiang Mai

Nun hatte ich meine eigene Reiseführerin, an meiner Seite. Was noch fehlte, war ein Fahrzeug, einfach so ein Taxi wollte ich nicht mieten. Ich als Neuling in Thailand wusste gar nichts von diesem Land, es war ein Sprung ins kalte Wasser. Die Preise und das ganze drum herum, Land und Leute, sowie dessen Kultur und Lebensart, eben alles das, war neu für mich. Aber mit meinen 44 Jahren war ich immer noch ein Träumer und auf der suche nach etwas Neuem.

Ich redete mit Jimy, so hieß meine vierwöchige Begleiterin. So ganz zufällig war der Mann, ihrer Freundin in Pattaya auf Besuche bei deren Schwester und wollte am nächsten Tag wieder nach Hause. Aber da er nichts weiter zu tun hatte, könnte er mir und Jimy eine Freude machen und uns sein Auto vermieten. Ich willigte ein. Hier lernte ich das erste mal die „Schlitzohrigkeit“ der lieben freundlichen Thais kennen. Aber eins zu null für den Thai. Ich mit meiner Unkenntnis glaubte ihm, als er sagte, Farangs dürfen in Thailand nicht Auto fahren, und hinzu kam, dass ich nicht Thai lesen und sprechen kann, so dass ich mein Ziel nie erreichen würde. Das war für mich überzeugend und ich ging auf das Angebot ein. Somit hätte ich wenigstens mehr Zeit für meine Begleiterin. Was mich erstaunte, obwohl ich kein Thai und wenig Englisch sprach, dass ich mich mit Hilfe meines Buches mit ihr gut auf Thai verständigen konnte.
 
Die Reise begann am vierten Tag, nach meiner Ankunft in Thailand in Richtung Norden. Das Reisziel war nicht bekannt, nur Jimy und der Fahrer wussten, wo es hin geht. Wir fuhren mittags los und die ganze Nacht hindurch, mit Ausnahme einiger Stopps, zum Tanken und kleine Imbisse, welche bei meinem Fahrer nur aus  „M 150“ bestand. Eine Flasche habe ich auch getrunken. Sehr Erfrischend und ein Wachmacher, wie ich feststellte. Keine Spur von Müdigkeit mehr. Von diesen „Mundermachern“ gibt es verschiedene, im Geschmack aber sehr ähnlich. Man sollte davon nicht zu viel trinken. Durch den hohen Anteil an Coffein kann es zu Unwohlsein, Schweißausbrüchen, Schwindelanfällen und erhöhter Herzbeschleunigung kommen. Diese Erfahrung musste ich selbst machen. Ein zweitägiger Aufenthalt im Hospital war die Folge. 15.000 Baht kostete mich das ganze dann.
 
Der erste Tag der Reise endete in Chiang Mai in den Morgenstunden. Nun suchten wir uns ein Hotel, denn ich war müde von der Fahrt. Das Pickup war gut ausgebaut, so dass man auch dort schlafen könnte. Die Klimaanlage auf höchste Stufe gebracht, sorgte für kühle Luft. Für mein empfinden für zuviel kalte Luft. Im hinteren Bereich waren Schlafmatten zum Schlafen der Fahrgäste ausgelegt. Auch an eine kleine Hausbar hatte der Fahrer gedacht. Diese Hausbar musste ich natürlich vor der Reise erst einmal auffüllen. Letztendlich war ich auch für die Unterbringung und Verpflegung meines Fahrers sowie für Benzin und Öl für das Auto verantwortlich. Aber da ich ein freundlicher Mensch bin und nicht geizig bin, war es für mich kein Problem, denn schließlich will ich Land und Leute kennen lernen und nicht im Hotel versauern.
 
Nachdem wir nach langen Suchen ein Hotel gefunden hatten, wollten wir etwas essen und shoppen gehen. Die vielen Düfte die in meine Nase aufstiegen und die Vielfältigkeit an Essen, war überwältigend.

Was man so hört und liest über Thailand, nicht essen was man nicht schälen oder waschen kann, kein Wassereis von den Händlern kaufen und nur Getränke aus geschlossene Flaschen trinken, all diese Gedanken waren weg, hier galt es nur den Hunger zu stillen. Außer diesem „M150“ Vorfall hatte ich in den 7 Jahren Thailand noch keinen nennenswerten Vorfall gehabt.

In Chiang Mai blieben wir zwei Tage. Dann ging es weiter.
 
Fortsetzung folgt …

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Apr 05 2008

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Auswandern nach Thailand – ein Gastbeitrag von farang2000

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Ich freue mich ganz besonders, dass ich heute einen Gastbeitrag habe. Vielen Dank an farang2000.

Das Thema ist Auswandern nach Thailand. Der Autor lebte selbst 7 Jahre in Thailand und möchte seine Erfahrungen und Beweggründe hier schildern.

farang2000 schreibt:
 
Bevor ich damals nach Thailand bin und Deutschland für lange Zeit den Rücken kehrte,
machte ich erstmals 1997, den ersten Urlaub in Thailand.
 
Mein Gedanke des Auswandern bestand schon lange, aber nicht in das Land Thailand.
Ich wollte eigentlich nach Australien auswandern. Ich besorgte mir nun allerlei Unterlagen, wie zum Beispiel Bücher und geografische Karten, eben alles was mit diesen Land zu tun hatte. Nach eingehenden Checks und durcharbeiten der Einwanderungsbestimmungen, hatte ich keine Lust mehr. Mein Gedanke des Auswandern scheiterte, zuviel Papierkram.
 
Es vergingen nun wieder Jahre bis wieder der Gedanke in mir reifte, Deutschland den Rücken zu kehren und ein Neubeginn zu machen. Ich buchte kurzer Hand eine Reise nach Thailand, ist ja nicht weit weg von Australien, dachte ich mir so.

In Thailand angekommen, was tun?

Die Sprache kannte ich damals nur aus einem Buch, und englisch konnte ich ja auch nicht, komme ja aus der ehemaligen „DDR“ da wurde allemal „Russisch“ gelernt. Aber das machte mir keine Angst, ich wollte was Neues kennen lernen. Nur das Thailand mal mein Auswanderungsland werden sollte, wusste ich noch nicht zu diesen Zeitpunkt. Eines wusste ich aber. Nehme nicht viel Reisegepäck mit. Das hinter nur beim umherreisen. Denn mir war klar, an einem Ort bleibe ich nicht lange, ich will was sehen und erleben.

Ich reiste also ohne vorweg ein Hotel zu buchen und ich hielt mich auch gar nicht lange in Bangkok auf. Mein Ziel war das Meer, um von dort meine Reise zu beginnen. Ein Taxi zu bekommen ist ja wahrlich nicht schwer und mit Hilfe meines „Kauderwelsch-Buch – Thai Wort für Wort“ konnte ich mich vorerst verständigen. Eine Übernachtung war auch schnell gefunden und preisgünstiger als über eine Agentur, die nur an allem mitverdienen will.

So blieb ich dann eine Woche in Pattaya. Alles war für mich noch neu und unglaublich schön. Die Leute, die Sprache, das Essen und vor allem die Gelassenheit und die vielen schönen Frauen. An jeder Bar die freundlichen Rufe „Hallo Darling“, Hallo Sexy Man“, Hi Süßer“ und so. Ich wusste damals nicht, das es nur um mein Geld ging. Ich war damals, trotz meiner 44 Jahren, so überwältigt, dass ich dachte, die lieben mich und der Gedanke, es ist doch so einfache da eine für die Nacht mitzunehmen, Die ersten Stunden der vielen Eindrücke, konnte ich nicht so schnell verarbeiten. Doch das Ziel was ich hatte, Thailand kennen zulernen, dass war noch da. Also suchte ich eine Begleiterin, die mir helfen sollte, Land und Leute kennen zulernen und das sonstige Urlaubsvergnügen nicht zu kurz kommen zu lassen.

Ich lernte wie jeder Thai-Urlauber ein Frau kennen, aber nicht wie man jetzt denken mag, eine „Barlady“ oder eine „Bordsteinschwalpe“ – nein zu solchen „Damen“ zieht es mich nicht hin. Ich habe eine Thaifrau auf den Gemüsemarkt angesprochen. Arbeitslose gibt es nicht nur in Deutschland. Auch in Thailand gib es diese, nur das sie kein Arbeitslosengeld oder staatliche Stütze erhalten. Mit dieser Frau bereiste ich dann gute vier Woche das Land.

Somit ist der Grundstein gelegt und der Gedanke der Auswanderung hatte sich in mein Kopf eingenistet.

Fortsetzung folgt …

geschrieben von farang2000
http://fundgrube.de.tl
http://fundgrube-2.blogspot.com

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